Biker Outfit

Motorradbekleidung im Wandel der Zeit

Biker Outfits sollen nicht nur cool aussehen, sondern in erster Linie funktional sein. Zum einen schützt hochwertige Motorradbekleidung vor Nässe und Schmutz von der Straße, die beim Fahren schon mal ordentlich spritzen können. Zum anderen halten Outfits für Biker schön warm. Besonders wichtig ist allerdings die Fähigkeit, bei Stürzen Verletzungen zu verhindern oder zumindest zu minimieren. Die Optik und Zusammensetzung eines Biker Outfits haben sich im Laufe der Jahrzehnte gewandelt. Wie? Das erfahren Sie hier.

Die Anfänge der Motorradbekleidung

Alles begann um 1900 herum, als immer mehr Motorräder auf den Straßen von Städten zu sehen waren. Genauso wenig, wie deren Optik mit dem Design heutiger Bikes mithalten konnte, war auch die Bekleidung mit jener aus dem 21. Jahrhundert nicht zu vergleichen. Bis in die 30er-Jahre hinein gab es gar keine spezielle Motorradbekleidung. Während normale Bürger einfach wetterfeste Kleidung trugen, setzten Rennfahrer auf Lederjacken und -hosen, Handschuhe, Stiefel sowie auf Accessoires wie Schutzbrille und Haube. Diese Komponenten konnten aber auch problemlos anderweitig angezogen werden.

MotoGP in Barcelona

Mit Biker Outfits von heute hatte die Bekleidung aus der Anfangszeit nur wenig gemeinsam. Insbesondere die Optik von Profis, wie Sie sie beispielsweise beim MotoGP in Barcelona 2018 sehen, unterscheidet sich deutlich. Der Große Preis von Katalonien findet bereits seit 1996 statt, wodurch er sich seinen Status als Klassiker wohlverdient hat. Insbesondere Spanier und Italiener wie Valentino Rossi konnten sich in der Vergangenheit in die Siegerliste eintragen. Wer dieses Jahr von ganz oben auf dem Podest grüßt? Beim offiziellen Vertriebspartner des Circuito de Barcelona-Cataluña – Global-Tickets – gibt es Eintrittskarten, mit denen Sie live vor Ort dabei sind.

Die 40er- bis 60er-Jahre

Helme waren weder vor und während noch direkt nach den 30er-Jahren angesagt. Erst ab den 50er-Jahren kam der Schutz des Kopfes so langsam in Mode, indem Halbschalenhelme mit Filz-Kork-Stoßdämpfer, Kinnriemen und Nackenschutz immer öfter zu sehen waren. In den 40er- und 50er-Jähren wurden zudem warmhaltende sowie Wind und Wasser abweisende Mäntel „in“. Sie waren recht weit geschnitten und mit Gummi beschichtet. Wer mehr investieren wollte, legte sich Wachscotton-Kleidung zu. Ansonsten war aber auch einfache Straßenbekleidung angesagt, über die die Kradmäntel gezogen wurden. Die Marken Barbour und Belstaff waren bis in die 60er-Jahre Marktführer.

Biker-Boom ab den 70er-Jahren

Erst gegen Ende der 60er- und zu Beginn der 70er-Jahre rückten Biker Outfits von Kopf bis Fuß in den Fokus. Grund waren junge Leute, von denen immer mehr das Motorrad als Leidenschaft entdeckten. Es entstanden Kombis aus meist zwei Teilen, die entweder aus Leder oder Textil bestanden. Ausgestattet sind diese mit Protektoren, ergänzt werden sie mit Jet-Helmen, Motorradstiefeln und -handschuhen. Wenn Sie heute modisch auftrumpfen möchten, dann darf Ihr Biker Outfit gerne bunt sein. Es gibt allerdings weitaus wichtigere Dinge als die Farbwahl, die Fahranfänger auf dem Motorrad beachten sollten.

Geschrieben am 14.03.2018

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