Motorradkauf 2016
Ducati Hypermotorrad

Was solte ich beim Motorradkauf 2016 bachten?

Neue Motorräder kosten sehr viel Geld, das nicht unbedingt jeder ausgeben möchte. Alternativ kann ein gebrauchtes Motorrad erworben werden, wobei sich insbesondere der Winter anbietet, um ein Schnäppchen zu machen. Dies grundsätzlich auch unproblematisch, wobei man allerdings beim Motorradkauf einige Dinge beachten sollte.

Sicherheit geht vor!

Grundsätzlich sollte man sich nicht ausschließlich von einem günstigen Preis ködern lassen. Entscheidend ist, dass man auch ein verkehrssicheres Motorrad erwirbt. Nichts wäre schlimmer, als wenn sich das Motorrad nach dem Kauf als reparatur- oder wartungsbedürftig erweist. Der Kauf von gebrauchten Motorräder kann sowohl beim Händler als auch von Privaten erfolgen, wobei man in der Regel beim Händler eine gewartetes Motorrad erwarten darf. Hier kann man ggf. auf eine frische TÜV-Abnahme und eine zusätzlich Garantie bestehen. Grundsätzlich gilt auch beim Motorradkauf sowohl vom Händler als auch von Privaten, dass man sich alle sicherheitsrelevanten Teile näher anschauen sollte. Im Internet lassen sich von vielen Anbietern auch verschiedene Checklisten finden, die man zur Unterstützung heranziehen kann. Die wichtigsten Punkte erfahren Sie auch hier.

Scheckheft und tatsächlicher Zustand

Grundsätzlich sollte das Motorrad sorgfältig auf seinen Allgemeinzustand untersucht werden. Oftmals stimmen vor allem beim privaten Kauf die eingestellten Bilder nicht mit der Realität überein. Gleichzeitig sollte man das Scheckheft zu Hilfe nehmen und mit diesem das Motorrad durchgehen. Gleichzeitig sollte man auf die Plausibilität des Scheckhefts achten. Hieraus ist ersichtlich, ob die Wartungsintervalle eingehalten wurden und ob diese von einer Fachwerkstatt durchgeführt wurden. Manipulierte Scheckhefte lassen sich oftmals an immer gleicher Handschrift oder Ähnlichem erkennen. Man sollte daneben auch die Vorlage der Wartungsberichte bestehen, aus denen sich die tatsächlich durchgeführten Arbeiten ersehen lassen.

Verschleißteile untersuchen

Besonders wichtig vor dem Kauf ist die Kontrolle der Verschleißteile. Dazu gehören beim Motorrad insbesondere die Reifen, deren Profiltiefe man messen sollte. Das Alter der Reifen lässt sich aus den seitlichen Aufdrucken entnehmen. Besonders wichtig sind auch die Bremsen, bei neueren Motorrädern sind die Bremsscheiben ohne weiteres einsehbar und die Dicke der Bremsbeläge lässt sich in der Regel sehr gut sehen. Sofern das Motorrad noch über eine Kette betrieben wird, sollte man sich diese auch näher anschauen. Oftmals kann man hier starke Verschleißerscheinungen mit bloßem Auge erkennen. Vor dem Kauf kann auch eine Ölanalyse durchgeführt werden, insbesondere dann, wenn keine Scheckhefte mehr vorliegen. Aus diesem lässt sich oftmals erkennen, ob problematische Bestandteile enthalten sind, die auf einen schlechten Zustand hindeuten, wie Ruß, Wasser, Metallabrieb, etc. Am Motor sollten auch keine Öl-Lecks sichtbar sein.

Geschrieben am 18.01.2016

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