Von A nach B in der Stadt

Motorrad oder Fahrrad?

Im Auto ist eine sichere und komfortable Art zu reisen gegeben, die allerdings nicht immer als beste oder angemessenste erscheint. Der Weg auf vier Rädern ist z.B. in engeren Gassen der Kleinstädte oder in der Hektik der Rush-Hour mehr als hinderlich und auch verfügbare Stellplätze und eine gewisse regionale Parkplatzknappheit sprechen gegen die Reise auf vier Rädern in der City. Welche energie- und zeitsparende Möglichkeit hat welche Vorteile, wir beleuchten die Alternativen des schnellen Wegen in der City mit dem Fahrrad.

Welches Zweirad für die City?
Jede Art der Fortbewegung hat seine Vor- und Nachteile. Wir haben verschiedene Aspekte der Fortbewegung mit dem Citybike oder dem Motorrad verglichen, um eine Alternative zur sperrigen Form der Fortbewegung mit dem Auto und der langsamen Bewältigung per pedes - zu Fuß zu finden.

Platzangebot
Im Gegensatz zum Citybike muss für das Motorrad oder den Motorroller eine geeignete Stellfläche gesucht werden. Hier beginnt bereits ein Nachteil denn am Wochenende oder im Feierabend ist die Parkplatzsuche manchmal nerven-raubend. Das Fahrrad kann an vielen Orten abgestellt werden, so z.B: an einer Laterne am Gehweg oder mal schnell auf einer Grünfläche an einem Baum. Motorrad und Roller haben bei der Stellplatzwahl gegenüber dem Auto noch immer einen Vorteil.

Kosten
Die Kosten für ein Motorrad liegen unter denen eines Autos aber noch weit über denen eines Fahrrads. Während der Anschaffungspreis des Citybikes bereits nur einen Bruchteil des Motorrades oder selbst des Rollers ausmacht, sind auch die laufenden Kosten höher, sei es für Treibstoff oder Reparaturen. Das Fahrrad ist sehr pflegeleicht, eine einjährige Durchsicht im Frühling genügt.Wer das ganze Jahr in die Pedale tritt kann einen erneuten Termin im Herbst wahrnehmen.

Sicherheit
Mit dem Fahrrad ist man langsamer unterwegs und bewegt weniger Gewicht als mit den motorisierten Zweirädern. Radwege, Spielstraßen und gleichberechtigte Fußgänger/ Radfahrerzonen sind sehr sicher. Rücksicht ist natürlich noch immer angebracht, denn auch der Weg mit dem Fahrrad kann ein Risiko für andere sein.

Kreative Zielführung
Auch mit dem Fahrrad muss die StVZO eingehalten werden. Die Zielführung ist dennoch kreativer, so kann z.B. schnell an einem Fußgängerüberweg gewechselt werden oder mal der Weg durch eine Gasse schiebend unternommen werden. Die meisten Städte drücken auch bei der Gehwegnutzung ein Auge zu. Vorsicht ist nun natürlich sehr intensiv geboten.

Fazit
Das Cityrad ist nachhaltiger, günstiger und kann den Ärger einer Rush-Hour einfach umfahren, während man mit Motorrad und Roller mitten drin steckt. Zusätzlich ist die Nutzung des Zweirades schonender für Umwelt und gut für die eigne Fitness. Durch die schnellere Geschwindigkeit ergibt sich dennoch nur eine geringere Zeitersparnis mit dem Rad. Der aktuelle Trend, Fahrräder mit Motor (E-Bike oder Pedelec), könnte hier eine gute Mitte zwischen Sparsamkeit, Fitness und gemütlicher Motorisierung darstellen.

Geschrieben am 03.09.2015

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